Roadtrip Jokkmokk Vintermarknad

Gefühle zwischen: “Einmal ist keinmal” und “Einmal und nie wieder”

Ich hatte mich auf eine magische Reise gefreut. Freitag sollte es los gehen. Eine Nacht in einer kleinen Campingplatzhütte und dann Samstags weiter auf den von mir lang ersehnten Jokkmokk Wintermarkt. Auf die berühmte Atmosphäre des Jokkmokks Vintermarknad, auf nordische Kultur, leise Trommeln, samische Stimmen, Schnee, Tradition und tiefe Eindrücke für alle Sinne. Am Sonntag dann wieder zurück.

Nunja, so der Plan.

Eigentlich…

Rückblickend betrachtet stand die Reise schon unter keinem so guten Stern. Donnerstag klingelte mein Handy “Du måste komma och hämta ditt barn, det har feber.” Oder auf gut deutsch: Die Schule rief an. Jedes Elternteil weiß was das bedeutet. Also ab zur Schule, Kind abholen. Glücklicherweise ging es ihm aber doch gar nicht so schlecht wie angenommen. Wir beschlossen also die Reise anzutreten.

Freitag: Alle ab ins Auto, die erste Fahrt führte uns nach Moskosel. Etwa 2 Stunden nord westlich gelegen von uns, weiter ins Inland und das merkt man auch. Noch weniger Zivilisation. Hach, das Wetter ist super schön, die Sonne lacht und der Himmel ist strahlend blau. Das gibt einen herrlichen Winterhimmel am Abend bzw. Nachmittag. Deswegen bitte ich Joachim schonmal was langsamer zu fahren damit ich diese kurze Zeit vor der blauen Stunde unterwegs verbringen kann. Ja so ist das halt, wenn man eine naturverliebte Fotografin an Board hat. Da sind Mann und Kinder schonmal genervt, aber da müssen sie durch. Diese Farben sind dann nämlich so unfassbar schön. Wir haben Anfang Februar, es bleibt bereits wieder mehrere Stunden länger hell (leider), der Himmel färbt sich gegen 15 - 16 Uhr in den schönsten Farben, rosa und blau. Wenn dann noch die Landschaft in weiß umhüllt ist, seht selbst (Bilder sind unbearbeitet):

Gegen 16 Uhr sind wir dann in Moskosel angekommen. Ein süßer kleiner Campingplatz mit netten Betreibern ursprünglich aus Deutschland. Wir haben uns in unserer kleinen Hütte erstmal eingerichtet und zum Abendessen gab es, einen Tag zuvor von mir gekochten, Gulasch. Die Nudeln dazu haben wir uns in der mini Küche an einem Zweiplatten Kocher zubereitet. Irgendwie waren wir alle müde, obwohl wir heute eigentlich nichts gemacht hatten außer on the Road zu sein. Leider haben wir auch vergessen ein paar Spiele mit einzupacken. Glücklicherweise hatte unsere Tochter Blätter und Stift mit und so wurde es noch ein ganz amüsanter Familien Spieleabend mit Stadt Land Fluss. Was ich beim buchen einer Campingplatz Stuga allerdings nicht beachtet hatte… Außentoiletten. Das heißt bei -20 Grad ANZIEHEN, über den Platz latschen und frieren frieren frieren. Mit zwei Kindern an Board darf man dann auch nochmal doppelt so oft raus, mitten in der Nacht. Naja, immerhin haben die Nordlichter den Gang versüßt. Die waren nämlich wirklich so ziemlich die ganze Nacht zu sehen und zwar genauso, wie ihr sie auf den Bildern unten seht. Als wir noch weiter im Süden gewohnt haben im Smaland (sorry, meine Tastatur macht leider kein a mit dem kreis drauf o), konnte man Polarlichter oft nur richtig deutlich durch das Handy sehen. Hier oben sind die wirklich eine ganz andere Hausnummer. Unfassbar beeindruckend und wunderschön.

Die Nacht war okay. Aber unser Kind wurde ziemlich heiß und wir hatten Angst, dass er wirklich Fieber bekommt. Es blieb aber ruhig die Nacht. Joachim war wohl etwas am frösteln und drehte die Zustellheizung auf, sodass wir alle später vor lauter Hitze nicht mehr schlafen konnten bis es wieder etwas kühler in der Stuga wurde.

Samstag: Da ist er endlich, der Tag auf den wir uns alle gefreut hatten.

Kind 1 - Kopfschmerzen, Kind 2 - schlapp. Also was machen?

Familienrat gehalten und beschlossen, wir fahren.

Jokkmokk Markt wir kommen. (Im letzten Jahr dachten sich das auch weitere 53.000 Besucher.) Ausgestattet mit Fuß und Hand- wärmer fuhren wir also los. Die hatten wir nämlich beim Hundeschlitten fahren vergessen, wuaaa, dass passiert uns nicht nochmal. Goldwert die Teile!

Der Jokkmokk Vintermarknad: Realtalk

Jokkmokk ist gar nicht so weit von unserem Zuhause, eigentlich hätten wir morgens hin und abends zurück fahren können, wir entschieden uns aber bewusst für den langsameren entspannteren Trip. Im Nachhinein hätten wir uns lieber doch anders entschieden..

So viele Autos wie auf der kurzen Fahrt Richtung Jokkmokk (das war der Inlandsvägen) habe ich echt schon lange nicht mehr gesehen. Viele deutsche Kennzeichen. Ich wurde schon vorgewarnt das ich mich auf viele Menschen einstellen solle. Als wir angekommen sind war ich von der Parksituation allerdings wirklich positiv überrascht. Platzanweiser, super kostenloser Parkplatz und wir mussten nicht weit laufen. Gut, dachte ich mir, so voll ist es zum Glück ja gar nicht. Ich war so in Vorfreude und konnte es nun kaum mehr erwarten auf den berühmt berüchtigten Wintermarkt zu gehen. Wie krass ist das bitte, ich in Jokkmokk.

Samische Kultur, Tradition und dann das..

Schon beim Ankommen war klar: Hier geht es nicht um das stille Erleben, um das Eintauchen in eine andere Kultur, sondern um Massenabfertigung und Konsum. Menschen drängelten sich durch die engen Wege, rücksichtslos, schiebend, laut. Von Ständen war kaum etwas zu sehen, es war zu voll. Eine Touristenmasse, die einfach nur durchgeschleust werden soll und wir mitten drin. Keine Athmosphäre, kein Charm. Mitten in der Stadt (und nein es ist keine romantische schwedische Holzstadt) Stand für Stand für Stand.

Und das Angebot? Statt traditioneller Handwerkskunst fand ich vor allem Plastikspielzeug, leuchtendes Billigrammel aus Fernost, das auch auf jedem beliebigen Jahrmarkt hätte stehen können. Samische Handwerkskunst musste man da wirklich suchen und ging leider ziemlich unter. Es war einfacher ein kleines bellendes Salto schlagendes Plastikhündchen zu bekommen. Wo war die Seele dieses Ortes? Wo die Geschichten, die Klänge, die Kultur?

Dafür sollte man nun extra nach Jokkmokk fahren?

Was wären wir enttäuscht wenn wir aus Deutschland angereist wären. Hin und wieder gab es Programmpunkte. Ich wollte gerne dabei sein, wie die Samen mit ihren Rentieren und den traditionellen Schlitten über den Markt ziehen. Mega unübersichtlich und wenn man nicht auf gut Glück grad an der richtigen Stelle ist, ist es auch schon vorbei bevor man es überhaupt registriert hat. Lediglich an einer Menschentraube kann man erkennen das grad was los ist. Und dann ging es los, Ellenbogen wurden ausgefahren, Kinder beiseite geschubst nur um das perfekte Urlaubsbild zu machen. Schlimm. Und ehrlich Leute, ich habe nichts gesehen, wir mussten nur darauf achten unsere Kinder da heile raus zu bringen. Nach 4 Minuten war der Spaß dann auch schon wieder vorbei. Ähnlich war es dann auch bei weiteren Programm punkten wie Joik Gesang etc. Alles nur so kurz, wenn man nicht sofort an Ort und Stelle ist, hat man es dann auch schon wieder verpasst. Aber auch echt nicht schön gemacht. Nicht mal so mit Musik richtig. Eigentlich hört man nur die ganze Zeit lautes Menschensprachwirrwarr.

Falsches Bild für Klicks

Was man auf Instagram zu sehen bekommt ist dann was völlig anderes. Ich bin ehrlich gesagt erschrocken, dass sogar Leute die in meiner Nord Babbel leben, so ein falsches Bild vermitteln. Und genau das ist es ja wieso dieser Markt von Jahr zu Jahr voller und seelenloser wird. Was dargestellt wird ist: Romantisch ein Sami mit seinem Rentier in Nahaufnahme, schlendert lächelnd seines Weges, untermalt mit sehnsuchtsvoller nordischer Musik.. und alle so “Ohhh ist das toll, ich möchte auch dieses nordische Gefühl und dort sein.”

Ja und genau deswegen sind auch wir hier. Wurde ich geinfluenzt? Mir ist durchaus bewusst, dass wir an einem Samstag dort sind und es an einem Donnerstag wahrscheinlich nicht ganz so voll ist, ABER die Billigramsch-Stände sind trotzdem die selben. Die nicht vorhandene Atmosphäre dennoch nicht toller. Da hast du nicht an jeder Ecke Heuballen am knisternden Lagerfeuer mit warmen Fellen, Musik und Gesang. Vielleicht werde ich das im nächsten Jahr mal auf einen Donnerstag anschauen, dass muss ich mir aber erst nochmal reichlich überlegen. Ich bin auf die Besucherzahlen von diesem Jahr sehr gespannt.

Da kannst du auf dein Programm schauen und dich zur Bühne durchschlagen wo Joik gesungen wird für 5 Minuten am Tag. Ach Leute, ehrlich?


Ich möchte den Markt nicht schlecht reden, in keinster Weise. Aber ich möchte eben auch nicht einer von diesen Leuten sein die da ein total falsches Bild suggerieren. Das hier ist eben unsere Sicht.


Was ich dir ans Herz lege

Ich kann jedem Nordliebhaber wirklich nur ans Herz legen, fahrt ein anderes Mal nach Jokkmokk, in aller Ruhe. Geht in das Sami Museum, nehmt euch Zeit. Geht in ein regionales Restaurant oder Cafe. Besucht eine ausgewählte kleine Rentierfarm, am besten von Samen selbst. Dann erfahrt ihr wirklich etwas über das nordische Leben, das Leben der Samen und dessen Kultur. Da habt ihr wirklich mehr von. Statt sich einzureihen in der gaffenden Menschenmenge bei den Rentierrennen, jubelnd, klatschend, während die Rentiere einfach nur vor Angst weg wollen. Werden sie noch am Geweih und an den Beinen vor den Schlitten gezerrt, damit irgendein Horst da rum rutschen kann. Auch wenn Rentierschlitten Rennen samische Tradition ist, hin oder her, Respekt vor dem Tier sollte gegeben sein. Es war nicht sehr schön anzusehen wie die Tiere behandelt wurden. Könnt ihr auf Instagram in meinem kommenden Reel sehen. Auch wenn ich noch gar nicht weiß wie ich das alles in einer Minute vernünftig unter bringen soll.

Lautsprecher, Menschenjubel, ein Hubschrauberlandeplatz direkt daneben, auf dem im Minutentakt drei verschiedene Helikopter dauernd starteten und landeten. Ein Höllenlärm. Hundeschlitten war ebenfalls genau am selben Ort. Also stellt euch vor, Rentierschlittenrennen, daneben drei Helis, daneben Hundeschlitten fahren und Gekläffe ohne Ende. Die armen Tiere. Wie soll da Respekt für Tiere oder Natur spürbar werden? Geschweige denn es für einen selbst schön sein? Wir haben uns das nur kurz anschauen können und sind dann auch gegangen.

Zum Glück noch ein schönes Erlebnis.

In einer Kote (vereinfacht gesagt: so ein Tipi) haben wir uns für 16€ eine Rentierfleischsuppe gegönnt. Ich bin mittlerweile Fan davon regionale und traditionelle Küche zu probieren. Unser Sohn schließt sich mir an und so probieren wir Bidos mit Klimp. Also Rentierfleischsuppe mit Klimp, das sind so samische Mehlklöße die man gern in Suppe isst (super lecker). Das Rentierfleisch hat anders geschmeckt als erwartet. Ich fands etwas beschwerlich das zu essen weil die Fleischstücke mit Knochen in der Suppe waren. Geschmacklich aber wirklich gut. Nur mehr als diese eine Schale hätte ich davon nicht essen können, es war doch sehr intensiv. Aber die Kraftbrühe super gut, das Fleisch hat dem eine würzige Note verliehen und unser Sohn danach wieder gesund (echt jetzt). Hat aufjedenfall gut aufgewärmt und für ein paar Minuten, eine schöne Atmosphäre gezaubert, dort auf Rentierfellen in der Kote zusammen mit Samen in ihrer traditionellen Kleidung zu sitzen und etwas von ihrer Kultur probieren zu können.

Ich habe mir dann noch einen Kaffeekäse gekauft. Eigentlich wollte ich auf dem Markt gern einen traditionellen Kaffee mit Käse trinken/essen, aber ich habe keinen Stand gefunden. Nur Stände wo man ein ganzes Laib von dem Käse kaufen konnte, aber ohne Kaffee. Als ich dann ein kleineres Stück entdeckt habe, haben wir es uns gekauft und werden das mal zuhause machen. Kaffee über dem Feuer mit Käsewürfel drin. Das werdet ihr dann sicher auf Instagram sehen können. Ich freue mich drauf.

Auf dem Rückweg zum Auto hab ich mich dann aber mal durch die Menschenmasse gequetscht zu den drei Ständen mit samischer Handwerkskunst um wenigstens auch ein paar Fotos davon zu machen. Diese möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.

✨ Mein Fazit: Mehr Schein als Sein.

Wer auf eine authentische, tiefgehende Wintererfahrung hofft, sollte sich gut überlegen, ob der Jokkmokk Vintermarknad der richtige Ort dafür ist, zumindest in der heutigen Form. Es braucht Veränderung: mehr Raum, mehr Respekt, mehr Stille. Weniger Kommerz, weniger Krach. Jeder Weihnachtsmarkt in Schweden ist schöner, da findet ihr nämlich noch echtes nordisches Feeling und nur handgemachtes und Kunsthandwerk. Mancher Orts auch Aufführungen mit Trachten, Fackeltänzer in traditionellen Gewändern etc.

Auf dem Rückweg

zurück zu unserer kleinen Stuga sind wir dann noch was essen gegangen. Denn auf dem Markt gabs jetzt auch nicht sooo viel was wirklich satt macht. Proviant kann man sich halt bei den Temperaturen im zweistelligen Minusbereich auch nicht mitnehmen, da gefriert Essen und Trinken super schnell.

Zum Nachtisch haben wir uns in der Jokkmokk Konditorei eine leckere Kanelbulle, der Sohnemann wollte gern ein Papparkakor in Elchform und für die Tochter gabs eine Apfeltasche, alles war war wirklich ausgesprochen lecker. Schon als wir die Tür öffneten zur Konditorei durchzog mich ein Weihnachtsgefühl. Es roch wohlig warm nach Zimt, Apfel, Weihnachten und hach, war schön. Leider war alles restlos besetzt sodass wir unsere Leckereien einfach mit ins Auto genommen haben.

Ja und dann hatten wir noch eine schöne Begegnung, Rentiere und zwar so, wie ich sie am liebsten sehe, draußen in der freien Natur.

Zurück in Moskosel waren wir alle so durchgefroren. Zum Glück gibts dort einen kleinen digitalen selbstbedienungs Landhandel indem man mit seiner Bank id und einem Qr Code zu jeder Tages und Nacht Zeit einkaufen gehen kann. Wir brauchten alle dringend einen heißen Kakao. Also schnell Milch gekauft und Oboy (das ist schwedisches Kakaopulver) und ab in die warme Stuga. Naja, solange konnte ich nicht drin bleiben, denn draußen tanzten schon wieder die schönsten Nordlichter. Also gabs heißen Kakao unter einem grün tanzenden Himmel bevor wir dann alle wirklich den Abend in warmen Decken verbracht und zusammen Mello geschaut haben.

Mello ist eine Musiksendung für die ganze Familie, der Vorentscheid wer für Schweden zum ESC geht. Das wird in Schweden total zelebriert, mit Party und verkleiden und all sowas, jeden Samstag gibts eine Show bis kurz vor dem esc.

heißer Kakao unter Nordlichtern

Sonntag

Eigentlich wollten wir zusammen Frühstücken, aber es hat jeder länger geschlafen sodass es keine Brötchen mehr gab. Egal. Leider sind dann auch Marie und Joachim krank aufgewacht. Aber immerhin ging es unserem Sohnemann wieder besser. Für heute hatten wir eigentlich einen Ausflug geplant so mit bisschen wandern etc., daraus wurde dann aber leider nichts. Joachim wollte dennoch mal dran vorbei fahren. Es war ein Umweg von ca. einer Stunde. Hat sich aber gelohnt. Zumindest für mich und Ben. Die anderen Beiden sind im Auto geblieben während wir uns im Schnelldurchlauf den wunderschönen Wasserfall Storforsen angeschaut haben. Ein atemberaubender Ort, wir fanden es wirklich beeindruckend dort. Ich wurde dann auch noch von einer lieben Leserin aus unserer Instagram Community mit “Bist du nicht die Zimtschnecke?!” begrüßt. Hihi, immer wieder schön jemanden von euch zu treffen. Sagt gern Hallo.

Dann hieß es aber wirklich Endspurt nach hause. Bis.. “Mama, wir haben Hunger”. Naaaa gut, also doch nochmal einen Zwischenstop in einem Grill in Pitea. War richtig lecker, wir hatten verschiedenstes von Pizza (die in schweden übrigens ganz anders ist) bis hin zu Schnitzel nach Kebabrolle (Döner gibts nicht in Schweden). Satt und einigermaßen glücklich ging es dann endlich weiter. Die Kids sind beide ziemlich schnell eingeschlafen und Joachim musste ich davon abhalten es nicht zu tun.

Schaut mal wen wir noch getroffen haben:

Ich finde ja immer in Schweden ist der Weg das Ziel und auch wenn ich immer noch Angst davor habe selbst Auto zu fahren, so mag ich es als Beifahrer mittlerweile aber sehr gern. In Schweden ist das ja doch ein ganz anderes Fahren als in Deutschland. Die Landschaften sind ein Traum.

Das war es also, unser Wochenende zwischen Roadtrip Wahnsinn, Familien Gewusel, Nordlichtern und Rentieren in der Natur und in der Suppe.

Wir alle hatten eine schöne Zeit, sind aber doch jetzt auch sehr froh zuhause zu sein. Ganz besonders aber auch, dass wir einfach auf die Toilette gehen können ohne vorher in Schneehose und Skijacke hüpfen zu müssen. Respekt an alle die das heutzutage bewusst gewählt haben. Ein Leben da oben, also ich meine wirklich ganz da oben im nördlichen Norden, vielleicht noch mit Plumpsklo. Wir für uns haben festgestellt, dass die Lage, dort wo wir jetzt leben, für uns perfekt ist. Nicht mitten im Geschehen sondern ganz für uns außerhalb, aber auch in relativ kurzer Zeit dort, wo das Leben pulsiert.

Und Jokkmokk Markt.. wir reden nochmal, vielleicht im nächsten Jahr auf einem Donnerstag.

Diese Truppe kam uns auch noch entgegen.

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